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Lernen am GAT

Schule ist ein Ort des Lernens, der Unterricht ist unser Kerngeschäft.

Schüler wollen die Welt entdecken, ihre eigenen Fragen an die Welt stellen und die Antworten darauf selber suchen.

Eltern wünschen sich eine fundierte Ausbildung für ihre Kinder, die gute Startbedingungen und eine solide Grundlage für ihren späteren beruflichen Erfolg erhalten sollen.

Die Lehrer am GAT versuchen diesen Anforderungen gerecht zu werden. Als Gymnasium wollen wir die Kinder zur allgemeinen Hochschulreife führen.

Lernen ist ein aktiver Prozess der Auseinandersetzung mit der Welt. Jeder Schüler übernimmt Verantwortung für den eigenen Lernprozess.

Dazu gehört:

  • eigene Ziele zu setzen, zu formulieren und zu erreichen
  • die eigenen Bedürfnisse und Begabungen zu erkennen und nach diesen zu arbeiten
  • eigene Lernwege zu entdecken
  • sich kritisch mit Informationen auseinander zu setzen
  • Erfolge wahrzunehmen
  • Hilfen anzunehmen
  • Rückschläge zu verarbeiten
  • den Mut zu haben Fehler zu machen
  • Frustrationen zu überwinden
  • Dinge immer wieder auszuprobieren („dranzubleiben")
  • Selbstwirksamkeit zu erleben
  • mit verschiedenen Methoden das Lernen zu lernen

Die Schule und insbesondere die Lehrer begleiten und unterstützen die Schülerinnen und Schüler bei ihrem Lernen und eröffnen ihnen verschiedene Perspektiven auf die Welt. ("A teacher opens windows to the world...")

Dazu gehört:

  • Raum und Zeit zum Lernen zu geben
  • eine angenehme Lernumgebung herzustellen
  • den Schülern Vertrauen entgegenzubringen
  • Lernanreize zu schaffen
  • Lernarrangements zu kreieren und die Funktion eines Lernberaters einzunehmen
  • Motivation für vorgegebene Ziele zu schaffen
  • gesellschaftliche Anliegen / Lernstandards zu den Anliegen der (zu) Schüler zu machen
  • unterschiedliche Lernwege aufzuzeigen und zu ermöglichen
  • Unterschiedlichkeit zuzulassen
  • Fehler zu tolerieren
  • komplexe Sachverhalte angemessen zu vereinfachen
  • Fragen zuzulassen
  • zum kooperativen Lernen anzuregen
  • soziales Lernen zu fördern und einzufordern
  • Feedback zu geben
  • Leistungen zu bewerten

Wie wir am GAT uns das Lernen praktisch vorstellen

Lernen ist ein individueller Prozess. Jeder Lernende hat seinen eigenen Zugang zum Lerngegenstand, benötigt seine eigene Zeit, um den Lerngegenstand zu durchdringen und anzuwenden, braucht bestimmte äußere Umstände und bedarf persönlicher Hilfen und Anstöße, um besonders effektiv zu lernen und seine Lernprozesse zunehmend selbstständig und eigenmotiviert zu organisieren.

Diesen Aspekten des Lernens tragen wir am GAT dadurch Rechnung, dass wir Kindern schon in der Erprobungsstufe Raum und Zeit geben, im eigenen Tempo und Anforderungsniveau (etwa beim Unterricht mit den Arbeitsplänen) und an selbst gewählten Orten (an den Lernorten im Klassenraum, in den Nebenräumen, an den Tischen am Flur, im SLZ) zu arbeiten. Mit der Zeit und in von den Lehrkräften begleiteter Reflexion erschließen sich den Schülerinnen und Schülern so zunehmend die Kenntnis der eigenen Lernwege und Umstände optimalen Lernens. Schülerinnen und Schüler werden so befähigt, die mediale Ausstattung unserer Schule sachgerecht zu nutzen, Informationen aufzunehmen, Wichtiges von weniger Wichtigem zu unterscheiden, Inhalte sachlich angemessen und selbstbewusst zu präsentieren.

Lernen ist für uns mehr als bloße Wissensvermittlung. Es geht um ein Lernen auf verschiedenen Ebenen. Dem sozialen Lernen weisen wir einen hohen Stellenwert zu. Es geht darum voneinander und miteinander zu lernen, zu lernen, auf wen man sich verlassen kann, zu zeigen, dass man sich auf mich verlassen kann. Wir wollen die Teamfähigkeit schulen. Uns ist wichtig, dass Schülerinnen und Schüler Verantwortung für ihr Tun übernehmen. Arbeitsformen wie Gruppenarbeit sollen das individuelle und kooperative Lernen fördern. Elemente der Anleitung durch den Lehrer sind auch wichtige Elemente des Lernprozesses. Ohne einführende erklärende Worte der Lehrerin oder des Lehrers lassen sich manche Sachverhalte nicht bearbeiten.

Leistungsstarke werden gefordert, indem ihnen zusätzliche Angebote (unter Umständen auch mit externen Kooperationspartnern) gemacht werden, und die Schwächeren werden gefördert. Unter den gegebenen Rahmenbedingungen von Schule müssen immer wieder die Schrauben gefunden werden, an denen man noch stellen kann, um Lernen für alle zu optimieren.

Die Lehrer sind Moderatoren dieses Lernprozesses. Sie wollen mit ihren fachlichen und menschlichen Kompetenzen Antworten auf die Fragen geben können, die die SuS stellen.

Auf diese Art gestalten wir das GAT zu einem Ort des Lernens.

 

Kommentare  

 
0 #1 Lars Emkes 2011-11-18 09:45
... Leistungsstarke werden gefordert, indem ihnen zusätzliche Angebote (unter Umständen auch mit externen Kooperationspar tnern) gemacht werden, und die Schwächeren werden gefördert.

Das hört sich prima an. Unser Sohn soll 2012 seiner Schwester aufs GAT folgen. Als hochbegabt eingestuft braucht er aber eine Schule die Ihn entsprechend fordert aber das soziale Lernen niicht aus dem Blick verliert.

Ich bin gespannt wie das am GAT umgesetzt wird. Vielleicht erfahre ich ja schon am Samstag etwas mehr dazu.

Schule als Ort des Lernens ist ein tolles Konzept, das ich jederzeit unterstützen werde.

Danke & weiter so
Lars Emkes
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