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Regeln und Sanktionen

Das Leben in der Schule kann nicht konfliktfrei ablaufen. Gruppendynamische Prozesse, die Entwicklung ganz unterschiedlicher Persönlichkeiten, variierende Auffassungen über Lernwege oder auch die Bewertung von Lernergebnissen verursachen Konflikte, die in dem von der Schule gesteckten Rahmen bearbeitet und gelöst werden müssen. Einen Teil dieses äußeren Rahmens bildet der Schulvertrag ab, den alle Schülerinnen, Schüler und Lehrer zu Beginn ihrer Schulzeit am GAT unterschreiben und damit ihr Einverständnis dokumentieren. Der Schulvertrag kann aber nur dann seine Wirkung voll entfalten, wenn alle am Schulleben des GAT Beteiligten konsequent auf die Einhaltung dieser Regeln achten und täglich darum ringen, dass nicht nur die Buchstaben des Vertrages, sondern auch sein Geist mit Sinn und Leben gefüllt werden. Verstöße werden geahndet, Konflikte zwischen Schülerinnen und Schülern, die nicht von den Beteiligten ohne Hilfe von außen gelöst werden können, mit Hilfe (z.B. von Streitpaten) bearbeitet.

Sanktionen sollten unmittelbar auf das Fehlverhalten folgen und dem Ziel dienen, den Schülerinnen und Schülern dieses vor Augen zu führen.

Konsequenzen sollen in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Regelverstoß stehen und dem Schüler die Gelegenheit geben, sein Handeln und dessen Auswirkungen zu reflektieren und Änderungen herbeizuführen.

Diese Konsequenzen können auch in einen Dienst an der Schulgemeinschaft münden.

 

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