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Unterrichtsstruktur am GAT

Wir am GAT sind der Ansicht, dass Schule Strukturen schaffen muss, die es ermöglichen, dass Schüler/innen

  • Unterrichtsinhalte selbstständig und eigenverantwortlich erarbeiten.
  • in ihrem eigenen Lerntempo Lernerfolge haben.
  • Pausenzeiten und Pausenräume erhalten, die Gelegenheit zur Regeneration geben.
  • eine stabile Beziehung zu ihren Lehrer/innen und Mitschüler/innen aufbauen können.
  • ihre zeitliche Belastung im Wochenverlauf sinnvoll rhythmisieren.

Aus diesem Grund haben wir einige grundlegende Veränderungen in der Unterrichtsorganisa-tion herbeigeführt. Unsere Unterrichtsstunden haben jetzt 60 Minuten mit der Konsequenz, dass

  • innerhalb eines klaren curricularen Rahmens die Verantwortung für den Lernprozess über weite Strecken den einzelnen Schüler/inne/n übertragen werden kann.
  • Übungsphasen und Phasen selbstständiger Erarbeitung in die schulische Lernzeit integriert werden und Hausaufgaben in der herkömmlichen Form wegfallen.
  • die Möglichkeit besteht, schüleraktivierende Methoden einzusetzen, die die Selbstständigkeit der Schüler/innen fördern.
  • man nicht aufhören muss, wenn man gerade angefangen hat – der erweiterte Unterrichtsrahmen weniger  „lose Enden“ schafft.
  • mehr Schüler/innen die Möglichkeit erhalten, Kompetenzen im Bereich der Problemlösung auszubilden.
  • durch eine geringere Anzahl an Fächern pro Tag die Konzentration der Schüler/innen auf wenige Inhalte gefördert wird.
  • Lehrer/innen sich während des Unterrichts auch einzelnen Schüler/inne/n zuwenden können.

Unsere Wechselpausen dauern 10 Minuten, die erste große Pause 30 Minuten, die Mittagspause 60 Minuten. In Folge dessen

  • ist der Schulalltag merkbar entschleunigt.
  • haben die Schüler/innen Raum zu Erholung und Entspannung.

Unser Schulgebäude und die Türen der Klassenzimmer stehen in der Regel offen. Die Flure sind ebenso wie die Klassenzimmer Lernorte. Wir verzichten auf Klingelzeichen. So kann

  • das ganze Schulgebäude Lernort sein und viele Möglichkeiten über die Klassenräume hinaus bieten.
  • verantwortliches Verhalten eingeübt werden, wenn für die Schüler/innen „ihr“ Schulgebäude und ihr Klassenraum jederzeit, auch in den Pausen, zugänglich sind und nicht vor ihnen verschlossen gehalten werden.
  • jede/r die Schule als „Haus des Lernens“ und nicht als eine Zwangsanstalt erleben, die man nur zur Unterweisung öffnet und ansonsten verschlossen hält.



 

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