„Ausgezeichnet“ – GAT’S NEXT SUPERTALENTS

90 Schülerinnen und Schüler konnten im Rahmen dieser feierlichen Abendveranstaltung für ihre herausragenden Leistungen ausgezeichnet werden, die sie in landesweiten oder schulinternen Wettbewerben erbracht haben. Erstmals wurde auch der Altenforst-Preis für besonderes soziales Engagement für die Schulgemeinschaft vergeben. Die Ausstellung von ausgewählten Schülerprojekten aus den Fächern Kunst, Physik-Technik oder „Jugend forscht“ u.v.m. half, um vor der Siegerehrung einen Eindruck von den vielfältigen Talenten und Projekten zu gewinnen.

Gegen Ende des Schuljahres stehen Noten und Zeugnisse im Mittelpunkt. Denn in diesen Tagen werden die schulischen Leistungen in Konferenzen diskutiert und in Form von Noten oder Punkten klassifiziert. Umso erfrischender wirkte die Veranstaltung „Ausgezeichnet“, deren Ziel es ist sich bei besonders talentierten und engagierten Schülerinnen und Schülern zu bedanken und ihre fachlichen, sportlichen, musischen Leistungen oder ihr persönliches Engagement auszuzeichnen. Man hätte Talentscouts einladen sollen, denn die Fähigkeiten unserer Schülerinnen und Schüler sind beeindruckend.

Kostprobe der Landessiegerinnen 'Jugend trainiert für Olympia' (Rhythmische Sportgymnastik)

 

Feierliche Auszeichnung von jungen Talenten: vom Motorsport zur Matheolympiade

Troisdorf, 15. Juli, 18h. Die Halle des Neubaus war gut gefüllt, als die Initiatoren des Abends, Michael Funke und Ludger Remus, gemeinsam mit Jilada Wilhelm, Abiturientin des Jahrgangs 2013, die Gäste begrüßten. Schulleiter Gerhard Fischer betonte zuvor, wie wichtig es sei außerordentliche Leistungen zu würdigen. Zwar hatten viele der anwesenden Talente bereits Preise erhalten, doch auch die Schulöffentlichkeit sollte von der Bandbreite der erbrachten Leistungen erfahren. Auch „abseitige, skurrile Hobbies oder Fähigkeiten“, die mit dem „Blick durch die Notenbrillen“ nicht erkannt würden, könnten so gewürdigt werden, argumentierte Remus.

Robin Falkenbach (5a) mit Kart, Sieger ADAC Bundesendlauf KartrennenEs mag erstaunen, aber Schule kann eine Talentschmiede sein, die Außergewöhnliches hervorbringt: Drei Schülergruppen wurden als Landessieger ausgezeichnet: Zu Landessiegern bei Jugend forscht/Schüler experimentieren wurden Johanna Pistorius und Sebastian Frentzen (beide Klasse 8e) gekürt, den Mathematikwettbewerb A-Lympiade gewannen Marvin Wilmers, Peter Andre, Timo Bröhl und Caner Ertasoglu (alle Jhrg. 13). Die Sportlerinnen Laura Gruschka, Céline Sallamon, Lisa Goerentz und Alina Schrader erzielten den ersten Platz in Jugend trainiert für Olympia in der Disziplin Rhythmische Sportgymnastik. Die Gäste erhielten sogar eine Kostprobe des Könnens der Turnerinnen. Im Bereich Motorsport wurde Robin Falkenbach (5a) Gesamtsieger beim ADAC Bundesendlauf beim Kartrennen. Auf die Frage von Jilada, wie es zu seinem unglaublichen Talent gekommen ist, antwortete Robin lässig: „Ich habe mich immer schon für Motorsport interessiert. Irgendwann haben mir meine Eltern ein Kart geschenkt“ – der Beginn einer Erfolgsgeschichte.

Schüler glänzten auch in klassischen Schulfächern. In Chemie entdecken gewannen Alischa Jäger, Anke Lazarek und Maria Kyriazi. Chemielehrer Walter appellierte an die Eltern und Lehrer gleichermaßen, „jeder kann irgendetwas besonders gut, das sollten wir fördern, denn es stärkt das Selbstbewusstsein des Kindes“. Den Vorlesewettbewerb entschied Annabell Grabowski (6b) für sich. Sie übe das Vorlesen am liebsten mit Zuhörern, „denn für sie lese ich“, erklärte die glückliche Gewinnerin.
Erstmals wurden auch Spitzenleistungen geehrt, die im schulinternen Englischwettbewerb zum Thema I know what you did last summer erzielt wurden. Englischlehrerin Theis-Ehses betonte die Vielfalt der Schülertexte; die Siegerinnen und Sieger haben Gedichte, Kurzgeschichten und ein Filmskript verfasst (Louis Schulz, Sara Baumann, Alexander Walter, Marina Scheifel, Caroline Busch, Anna Jeczmyk). Seit vielen Jahren bietet das Gymnasium Zum Altenforst Gymnasium das breiteste Sprachenangebot in der Region an. Dieser interne Wettbewerb soll jungen Talenten eine Chance bieten ihre sprachlichen und kreativen Fähigkeiten zu präsentieren und sich mit anderen zu messen.

Als Mathematiklehrer Thorsten Weber die Sieger beim Känguru-Wettbewerb und der Matheolympiade ehrte, betonte dieser es habe weit mehr Preisträger gegeben als statistisch wahrscheinlich. Die langjährige Teilnahme an den Wettbewerben trage Früchte, fügte Weber hinzu. Zu diesen Spitzenleistungen kommt nun eine weitere Auszeichnung für den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fachbereich dazu: Das Gymnasium zum Altenforst wurde jüngst als Exzellenzcenter für die MINT-Fächer zertifiziert– als einzige Schule im Rhein-Sieg-Kreis.

Enormes persönliches Engagement für die Schulgemeinschaft

Doch Schule funktioniert nur, wenn Schüler bereit sind sich überdurchschnittlich für andere einzusetzen. Daher galt besonderer Dank dem gewissenhaften Dienst der Schulsanitäter, „ihr werdet plötzlich aus Alltagssituationen raus gerissen, müsst da sein und funktionieren“, beschrieb David Hubert diese wichtige Aufgabe. Remus dankte der Technikgruppe, weil diese Schüler im Hintergrund dafür sorgen, dass die technische Seite von Schulveranstaltungen gesichert ist. Im Scheinwerferlicht stehen dafür die anderen – dies erlaubte den Technikern ihren etwas eigenwilligen „Dresscode“, wie Remus amüsiert feststellte. Kirsten Schaper bedankte sich für das vorbildliche Engagement von einigen Paten der Fünftklässler, die von den Kleinsten nominiert worden waren. Hier betreuten ältere Schülerinnen und Schüler die Jüngeren  und entlasten so auch die Lehrer und Eltern, die wissen, da kümmert sich jemand. All dies werde im Schulalltag oft „zwischen Tür und Angel“ geleistet. „Nachhaltiges Engagement, keine Strohfeuer, werden hier ausgezeichnet“, erklärte Schaper.

Als Höhepunkt des Abends wurde erstmals der Altenforst-Preis vergeben. Jährlich sollen diejenigen Schüler auszeichnen werden, die sich in vielen unterschiedlichen Bereichen zum Wohle der Schulgemeinschaft nachhaltig und außerordentlich engagiert haben: Nathalie Tscharn (Jahrgang 11) unterstützte die Teilnehmer von „Jugend forscht“ und Tim Schönenbrücher (Klasse 9) engagierte sich freiwillig als Pate für die Fünftklässler. Für seinen unermüdlichen Einsatz wurde er von seinen Schützlingen für diese Auszeichnung nominiert. Nathalie und Tim sind darüber hinaus in vielen ganz anderen Bereichen zum Wohle der Schule und der Schulgemeinde aktiv.

Die Atmosphäre des Abends war geprägt von gegenseitiger Wertschätzung und der Freude an den Leistungen, Talenten und dem vorbildlichen Einsatz der ausgezeichneten Schüler. Musikalisch wurde der Abend von Katja Stellmacher (5d, am Klavier, selbst Preisträgerin im Bereich Musik) und dem Ensemble Annabell Patt, Ansgar Anter, Meike Lava und Michelle Kurth sowie der Musiklehrerin Judith Grümmer (Gesang) begleitet.

Nicht nur Michael Funke und Ludger Remus konnten als Initiatoren des Abends und des Altenforst-Preises stolz auf ‚ihre’ Schule sein, in der Talente gesehen, gefördert und gewürdigt werden. Manchmal ist Schule mehr.



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