Konzerte

57. Altenforst-Konzert

Genie und Wahnsinn

am 23. Oktober 2008

„Hilfe, das ist die Musik eines Verrückten!“, so oder so ähnlich soll eine Zuhörerin reagiert haben, als der Bolero von Ravel zum ersten Mal aufgeführt wurde. Ravels ebenso schlagfertige wie selbstironische Retour war: „Die hat's erkannt!“ Ob jetzt aber die Frau recht hatte und Ravels Äußerung in eigener Sache zutrifft, sei dahingestellt bzw. eurem und Ihrem Urteil überlassen. Fest steht, dass der Bolero in der Musikgeschichte aufgrund der genialen Melodie-, Rhythmus- und Lautstärkebehandlung einzigartig und vielleicht deswegen so populär ist. Einzigartig und populär ist auch die Rhapsody in Blue von George Gershwin. Es ist kein Klavierkonzert im eigentlichen Sinne, es ist eher eine 15- minütige amerikanische Fantasiereise durch die Welt des „Symphonic Jazz“, die zeigt, welche Klangfarben dem Klavier, der Klarinette und einem großen Orchester zur freien Verfügung stehen. Der unbändige Willen zur freien Entfaltung kommt auch in in Beethovens Egmont Ouvertüre zum Ausdruck, die die aufwühlenden Situationen des gleichnamigen Dramas von Goethe nachzeichnet. Freiheit ist hier Programm: Herrische Spanier gegen unterdrückte, freiheitsliebende Niederländer. Wer wird gewinnen? Mit einem wachen Ohr wird man es beim Konzert herausfinden. Mahlers Adagietto aus der 5. Sinfonie, das große Bekanntheit u.a. durch seine Verwendung im legendären Visconti-Film „Tod in Venedig“ erlangte, sowie Schostakowitschs 1. Cellokonzert runden das Programm ab.

Wir freuen uns, dass das Orchester der Rheinischen  Musikschule Köln unter Leitung von Alvaro und Egon-Joseph Palmen auch in diesem Jahr ein Konzert am Altenforst gibt, das von der Kreissparkasse Köln großzügig unterstützt wird.

Die Preise sind wie gewohnt sehr günstig:
Schüler zahlen nur 3 €, Erwachsene 6 €.

Außerdem gibt es wieder unsere Familienkarte: 12 € für Vater, Mutter, Kind; jedes weitere Kind zahlt nur noch 1 €. Beginn ist um 19.30 Uhr.
Kartenreservierungen sind ab sofort möglich im Sekretariat (02241 / 87 47 – 0).

 

Ihnen und Euch, liebe Musikfreunde, wünschen wir einen wundervollen sinfonischen Abend am GAT.

55. Altenforst-Konzert

Am 11.01.2008 wird im Neubau des Gymnasiums zum Altenforst das Neujahrskonzert stattfinden.

Schüler des GAT „leben“ ihre eigene Musik. In der Arbeitsgemeinschaft „Bandexperimente“ entwickelten sie seit dem Sommer 2006 ihre musikalischen Ideen: Über die Improvisation gelangten sie zur Komposition und Klangexperimente mit extravaganter Instrumentalbesetzung führten schließlich zu einer musikalischen Zeitreise vom Mittelalter bis ins New Age.
Die Band „Secret of sounds“ besteht aus drei jungen Musikerpersönlichkeiten, deren Namen Sie sich für die Zukunft merken sollten: Björn Voskuhl, Michael Luperti und Florian Engels.
Björn Voskuhl aus der Jahrgangsstufe 13 ist gewissermaßen der „Motor“ der Band mit ständig neuen musikalischen Einfällen. Er gibt den Kompositionen das harmonische Konstrukt und variiert die musikalischen Gedanken in immer neuen Formen. Er spielt seit 5 Jahren Keyboard, seit drei Jahren Klavier und tritt seit 2005 mit der Band „Suburban Broadway“ regelmäßig auf.
Michael Luperti wird den meisten schon durch seine Mitwirkung bei dem Big-Band Auftritt der „Big Bandits“ an unserer Schule bekannt sein. Er gehört augenblicklich zur Jahrgangsstufe 12 und möchte nach dem Abitur am Jazzseminar der Kölner Musikhochschule studieren. Seit rund zehn Jahren spielt er Klarinette und seit 4 Jahren Tenorsaxophon. Der Beitrag „Interaction“ basiert auf seinen kompositorischen Ideen.
Ebenfalls zur Jahrgangsstufe 12 gehört Florian Engels. Bekannt wurde er nicht nur durch seine Auftritte im Rahmen der Theateraufführungen, sondern auch durch seinen Auftritt im Benefizkonzert „Flash back“ im Sommer 2006, wo er eine eigene Komposition sang und sich am Flügel dazu selbst begleitete. Er spielt seit 9 Jahren Klavier, seit 5 Jahren Schlagzeug, seit 4 Jahren wirkt er in einer Rockband mit und seit mehr als zwei Jahren komponiert er. Ein Beitrag des heutigen Abends stammt auch von ihm.
Das Konzert wird um 19.30 Uhr beginnen. Eintrittskarten zu 3,- und 5,- Euro sind im Vorverkauf im Schulsekretariat (Tel.: 02241-87470) erhältlich.

54. Altenforst-Konzert

- Anspruchsvoll, abwechslungsreich, aufregend, anders -

Standing Ovations

TROISDORF. Die Ziffer „54“ ließ nicht unbedingt Außergewöhnliches erwarten. Aber alle stimmten Schulleiter Gerhard Fischer mit begeistertem Beifall zu, als er sich am Ende bei den Mitwirkenden so bedankte: „Ich glaube, ich spreche für alle Zuhörer, dass dieser Auftritt etwas Besonderes war. Ich bin begeistert. Dass dieser Chor heute seinen ersten öffentlichen Auftritt hatte, können wir niemandem erzählen, das glaubt uns ohnehin keiner“.
60 Sänger (Schüler ab der Jahrgangsstufe 10, Eltern und Lehrer) hatten mit ihrem Leiter David Hubert fast 400 Zuhörer in der Halle Neubau des Gymnasiums Altenforst so mitgerissen, dass sie den Abend noch lange in Erinnerung behalten werden.

Mit „Do you hear the people sing?“ aus dem Musical „Les Misérables“ stimmte David Hubert das Publikum ein, einem Titel, der Motto und Rahmen des Konzertes war, weil er noch einmal am Ende gesungen wurde. Von Beginn an zeigten die Zuhörer ihre Begeisterung, sie entlud sich immer wieder in fast euphorischem Beifall. Von dieser Begeisterung beflügelt, steigerte sich der Chor samt Chorleiter David Hubert, der die Sänger meist am Piano begleitete, von Stück zu Stück. Instrumentale Unterstützung leisteten auch David Huberts Lehrer-Kollegen Silke Rest (Bass) und Matthias Wagner (Trompete), sowie der Abiturient Armin Schwierk (Schlagzeug) und die Schüler Saskia Kippermann (Querflöte, Stufe 11) und Florian Engels (Keyboard, Stufe. 12).
Immer wieder überraschend war, wie David Hubert die räumlichen Gegebenheiten des zweigeschossigen Aufführungsraumes nutzte: Bei „Jesus Christ, bread of life “ ließ er die Sänger/innen summend die Treppen zur oberen Etage des Neubaus ersteigen, um die Zuhörer mit Musik von oben zu umschließen. Die Stimmen der Sänger schienen jetzt aus  allen Richtungen zu kommen und erschufen eine atemberaubende Atmosphäre.
Als nach der Pause, in die der Chor von den Zuhörern nur ungern entlassen worden war,  Matthias Wagner mit einem Trompetensignal das Pausenende ankündigte, erwartete das Publikum eine weitere Überraschung: Nachdem er zuvor ein buntes Bild geboten hatte, betrat der Chor nun schwarz gekleidet die Bühne, passend zu „When the night becomes dark“ von Frère Jacques (aus Taizé).
Mehr noch als im ersten Teil verstärkten jetzt auch Lichteffekte, für die Gunnar Jansen und Michael Fiolka verantwortlich zeichneten, die Wirkung der Musik Unter der Aufsicht der schuleigenen Jugendfeuerwehr beleuchteten Zehntklässler sogar mit Fackeln die Sänger und ihren Chorleiter, die zuvor in fast absolute Dunkelheit getaucht waren. Heller wurde es dann während des „Jerusalem“-Lieds, zu dem Saskia Kippermann und David Hubert das Vorspiel präsentierten. Auch hier erstaunte, wie David Hubert (von seiner Ausbildung Lehrer für Geschichte und Sport und kein Profi-Musiker) die Sänger präzise zu dirigieren und gleichzeitig am Flügel sensibel zu begleiten vermochte.
Die ehemalige Schülerin, inzwischen Medizinstudentin Anastasia Hombach (20) begeisterte mit ihren Solo zu „Killing me softly“, und spätestens nach  „Wie kann es sein“ von den  „Wise Guys“, brannten dem Publikum die Hände vom Beifall.
Als der Chor mit der Wiederholung des Eingangsstückes „Do you hear the people sing?“ mit einem erneuten Solo Anastasia Hombachs und Sebastian Koschs (18) aus der Jahrgangsstufe 13 (mit tiefschwarzem Bass) den Schlusspunkt unter ein beeindruckendes Konzert setzte, gab es dessen ungeachtet Minuten lange „standing ovations“ und dann mit „Like an eagle“ auch die geforderte Zugabe.
Bei ihrem Chorleiter bedankten sich die Sänger/innen nicht nur mit einem Blumenstrauß, sondern auch mit einem Schal, an dem alle Chormitglieder (auch die männlichen) mitgestrickt hatten. „Der Schal soll Sie immer daran erinnern, dass Sie uns noch lange ,am Hals’ haben werden“, drückte Petra Lehmann (Klassenpflegschaftsvorsitzende und Mitsängerin) den Wunsch aller Mitwirkenden aus, das dieses erste nicht das letzte Konzert des Chores gewesen sein sollte
Der hat sich bereits mit seinem ersten Auftritt einen Namen gemacht, obwohl er – noch namenlos - sich doch erst noch für einen entscheiden muss.

53. Altenforst-Konzert

Jubiläumskonzert am Altenforst

30 Jahre Orchester der Rheinischen Musikschule

Zum 53. Altenforstkonzert am 26. Oktober 2007 (19.30h) möchten wir Euch / Sie herzlich einladen.

Die Vertonung eines Dramas, fast wie bei einer Filmmusik, wetteifernde Schätze eines Wunderkindes und große Gefühle in russischem Gewand,  das gibt es zu hören, wenn das Orchester der Rheinischen Musikschule Köln am Altenforst gastiert.

Den Beginn macht Beethovens Egmont-Ouvertüre, die die aufwühlenden Situationen des gleichnamigen Dramas von Goethe nachzeichnet. Man muss sich vorstellen, in dieser Musik geht es um nichts weniger als um Freiheit oder Tod. Herrische Spanier gegen unterdrückte, freiheitsliebende Niederländer. Wer wird gewinnen? Mit einem wachen Ohr wird man es beim Konzert herausfinden.

Auch im nächsten Stück geht es dramatisch zu. Jedoch gibt es im landläufigen Sinne keinen Inhalt. Das dramatische Element liegt eher im Wettstreit zwischen Violine und Viola. Der Sieger, davon ist bei den Solisten Ursula Maria Berg und Alvaro Palmen auszugehen, wird wohl Mozarts unvergleichliche Musik in der Sinfonia Concertante sein.

Tschaikowskis 5. Sinfonie schließlich rundet den Abend ab. Eingängig sind ihre Melodien, drängend der Rhythmus, russische Schwermut gepaart mit aufwühlenden Triumphfanfaren. Tschaikowski selbst hielt wenig von seinem Werk, seine Zeitgenossen und die Nachwelt dafür umso mehr. Warum, wird das Orchester sicherlich eindrucksvoll beweisen.

Wir freuen uns, dass das  Orchester der Rheinischen Musikschule Köln auch im 30. Jahr ihres Bestehens ein Konzert am Altenforst gibt.

Übrigens: Auch die Eintrittspreise hätte es schon vor 30 Jahren geben können. Von Inflation und Preistreiberei ist am GAT jedenfalls keine Spur. Schüler zahlen nur 3 €, Erwachsene 6 €. Außerdem gibt es wieder unsere Familienkarte: 12 € für Vater, Mutter, Kind; jedes weitere Kind zahlt nur noch 1 €. Beginn ist um 19.30 Uhr.

Kartenreservierungen sind ab sofort möglich im Sekretariat (02241 / 87 47 – 0).

Ihnen und Euch, liebe Musikfreunde, wünschen wir einen wundervollen sinfonischen Abend am GAT.

51. Altenforst-Konzert

Big Band live vom 01.02.2007

Big Bandits bezaubern bildungshungriges Publikum

Startschuss für die Kooperation zwischen städtischer Musikschule Troisdorf und GAT erwies sich als "Knaller".

Am 1. Februar 2007 feierte das GAT ein musikalisches Spektakel der besonderen Art. Auf der Bühne war die Big Band der städtischen Musikschule Troisdorf, die Big Bandits, zu Gast. Unter der Leitung von Harald Melas eröffneten rund zwei Dutzend Musiker ihr musikalisches Feuerwerk mit dem Klassiker „Take the ‚A’ Train“ von Dave Wolpe. Mit ihrem vielfältigen Repertoire zeigten sich (Alt-, Bariton- und Tenor-) Saxophonisten im Zusammenklang mit Trompeten, Posaunen, Piano, Keyboard, Gitarre, Bass und Rhythmusinstrumenten mal schmalzig-soft – mit Manfred Sellinger als beinahe perfekter Sinatra-Kopie –, mal swingend – z.B. mit „New York, New York“. Bei weiteren Stücken konnten die Big Bandits zudem mit der ausgezeichneten Solistin Jeannette Marchewka glänzen und wussten das Publikum über die gesamte Länge des Abends zu verzaubern.

Auf unsere Nachfrage hin erzählten uns die Musiker ein wenig über ihre musikalischen Hintergründe, die genauso vielfältig waren wie das gebotene Programm. Von Multiinstrumentalisten über unfreiwillige Posaunisten, von der ehemaligen professionellen Handballspielerin über die ehemalige Schülerin des Altenforst, die Big Bandits sind im Ganzen in Troisdorf und Umgebung fest integriert und haben mit diesem Auftritt wieder einmal nicht nur eindrucksvoll ihr Können, sondern auch ihre Offenheit unter Beweis gestellt.

Und kann es da noch verwundern, dass diese Truppe immer begierig nach neuen Mitmusikern sucht, um ihren musikalischen Horizont zu erweitern?

Wer sich also für den markanten Sound begeistert, der kann bald selbst Musikunterricht direkt am Altenforst nehmen und die Band quasi als "Young Bandit" verstärken, worauf der Schulleiter, Gerd Fischer, bei seiner Begrüßung bereits zu Beginn hinwies.

GAT-News-AG unter der Leitung von StR’ Jutta Bohmann

Kommende Termine

15Jul
15.07.2019 - 27.08.2019
Sommerferien
28Aug
28.08.2019
1. Schultag
14Okt
14.10.2019 - 27.10.2019
Herbstferien
1Nov

Der Link zum öffentlichen Kalender

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