Hauptkommissar Kohlhaw und unsere Medienscouts im Einsatz für mehr Sicherheit im Internet

21. Februar. Cybermobbing, das Einstellen und Verbreiten von urheberrechtlich geschützen Fotos oder Videos auf Youtube oder in sozialen Netzwerken, illegale Film- oder Musikdownloads - das Internet birgt viele Gefahren. Auch in der Schule werden die neuen Medien genutzt. Doch nicht alle Schüler wissen, wie sie sich selbst vor Missbrauch ihrer Daten oder Mobbing schützen können oder einzelnen ist nicht klar, wie ihre eigene Nutzung illegal oder für andere verletzend sein kann. Umso wichtiger ist es Schüler, Eltern und Lehrer über die Chancen und Risiken des Internets aufzuklären.

Unsere Medienscouts organisierten einen Infoabend zum Thema Datenschutz und Internetnutzung. Hauptkommisar Michael Kohlhaw ist Experte in diesem Gebiet, denn er ist zuständig für Kriminalprävention und Opferschutz bei der Kreispolizei. Kompetent und anschaulich hielt er zur Einführung einen Vortrag, in dem er über Gefahren des Internets aufklärte und hilfreiche Sicherheitstipps gab. Der Kommissar betreut auch Internetopfer und weiß um die Not betroffener Kinder und ihrer Eltern.

Sexting und Grooming - (Selbst)Schutz von Kindern und Jugendlichen im Internet

Kohlhaw warnte vor Gefahren in Gruppenchats, Cyber Mobbing und Sexting (private Kommunikation über sexuelle Themen durch mobile Message-Dienste) bzw. Grooming (Versuche Erwachsender gezielt Kinder oder Jugendliche anzsprechen, um sexuelle Kontake herzustellen). Kohlhaw zeigte Tricks und Maschen erwachsener Täter, um Kontakt zu Kindern oder Jugendlichen herzustellen.

Auch Datenschutz war ein großes Thema.

Viele Nutzer wissen nicht, dass gerade kostenlose Apps viele Informationen sammeln und weiterleiten. Auch Google hat wenige Sicherheitsmaßnahmen, aber es gibt Alternativen wie zum Beispiel Startpage, Swisscow und Xquick. Statt dem Markführer Whatsapp kann man auch sicherere Anbieter wie SIMSme, Threema, Signal und Wire benutzen. Eltern wurden beraten, wie sie ihre Kinder auf das Internet vorbereiten können. Michael Kohlhaw schlug den anwesenden Eltern vor, "Regeln zum Umgang mit Smartphones und dem Internet mit ihren Kindern auszuhandeln."

Was können Schüler konkret tun, um sich zu schützen? Kleine Tipps zeigen große Wirkung: Ein zentraler Rat ist in sozialen Netzwerken immer ein Pyseudonym zu benutzen und bei Anfragen von Unkekannten vorsichtig zu bleiben. "Bitte schaltet in euren Smartphones auch GPS aus," riet der Kommissar. Im Anschluss an den anderthalbstündigen Vortrag standen der Kommissar, das betreuende Lehrerteam Esther Münz und Nico Lemmer und ihre Medienscouts für Fragen zur Verfügung.

Esther Münz und Nico Lemmer dankten Michael Kohlhaw und den Medienscouts für ihren Einsatz und den Besucher für ihr reges Interesse.

Text: Medienscouts/Cornelia Scheppeit

 

 

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