Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT)

Die Naturwissenschaften sind eine wichtige Triebkraft für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland und bieten damit auch vielfältige Berufschancen für junge Menschen. Das Gymnasium Zum Altenforst bietet in der Oberstufe die Fächer Mathematik, Biologie, Chemie und Physik sowohl als Grundkurs als auch als Leistungskurs an. Informatik kann als Grundkurs und zusätzlich als Projektkurs belegt werden. In der Sekundarstufe I gibt es mit den Differenzierungskursen Physik/Technik, Mathematik/Informatik und Biologie/Chemie ebenfalls ein vielfältiges Angebot. Neben dem Unterricht können sich die Schülerinnen und Schüler unserer Schule in Arbeitsgemeinschaften auf die Teilnahme an Wettbewerben vorbereiten. Bei einigen Wettbewerben, wie zum Beispiel Jugend forscht/Schüler experimentieren und einigen Mathematikwettbewerben, sind unsere Schüler auch auf Landesebene regelmäßig sehr erfolgreich.

logo mintecMit sehr großer Freude haben wir im Sommer 2013 unsere Auszeichnung als "MINT-Excellence-Center" entgegengenommen. Das Altenforst ist sogar die erste Schule aus dem Rhein-Sieg-Kreis, die mit diesem Gütesiegel ausgezeichnet wurde. Das bundesweite Netzwerk der MINT-EC-Schulen ermöglicht Lehrkräften und Schülern die Teilnahme an zahlreichen hochwertigen Veranstaltungen, Experimentalworkshops und Projekten, an denen sich auch zahlreiche Stiftungen und Universitäten beteiligen.

„Meine Position ist spitze“ – Schüler des Chemie-LKs Q1 möchten sich bewerben

Am 29. März stellte Herr Wauben, Geschäftsführer der Chemcologne, auf Einladung von Frau Löffler, der Lehrerin des Chemie-LKs der Q1, das Projekt „Meine Position ist spitze“ den Schülerinnen und Schülern des Chemie-LKs vor.
Die Schülerinnen und Schüler können, natürlich nach vorheriger Bewerbung und Auswahl, einen Tag lang die Führungsposition in einem Betrieb der chemischen Industrie übernehmen.
Angeregt durch den Vortrag von Herrn Wauben stieß das Projekt bei den Schülerinnen und Schülern auf großes Interesse. Einige von ihnen möchten die Bewerbung jetzt angehen. Wir drücken die Daumen, dass es klappt und sie in die Leitung eines großen Unternehmens hineinschnuppern können.

Viele kleine Schritte für ein gemeinsames Ziel: Schüler warben 11.000 € Spenden für unser Schülerlabor an

Troisdorf. Bildung kostet. Das wissen auch unsere Schüler. Als das Schülerlabor, ein Herzstück unseres MINT-Leistungszentrums, im Herbst letzten Jahres feierlich eröffnet wurde, erhielten unsere Schüler einen weiteren außergewöhnlichen Lernort, der einzig im Rhein-Sieg-Kreis ist. Die hochwertige Ausstattung des Schülerlabors ist auch ein Kostenfaktor. Also galt es Mittel zu finden und lange Wege zu gehen, um Sponsoren anzuwerben.

Insgesamt hatten unsere Schüler dank des Sponsored Walks 2018 die grandiose Summe von 21.799 € für gute Zwecke erwandert. Knapp die Hälfte soll nun unserer Schule zugute kommen, die andere Hälfte unterstützt ein soziales Projekt.

Unser stellvertretender Schulleiter Michael Funke, der das MINT-Leistungszentrum am Altenforst verantwortet, stellte am 18. März im Rahmen der feierlichen Übergabe der 11.000 € an das Tumaini Waisenhaus in Kenia auch unser Schülerlabor vor. Michael Funke zeigte sich begeistert von dem großartigen Engagement der Schülerinnen und Schüler. 

Allein unsere Unterstufenschüler erwiesen sich als eifrigste Läufer und Sponsorenfänger. Als Siegerklasse mit 3.272 € an Sponsorengeldern wurde die 6a gekürt. Auch wenn die jüngeren Schüler noch ein wenig warten müssen, bis sie vom Schülerlabor im Unterricht profitieren können, so dürften sie stolz auf ihre Ausbeute sein. 

Das Geld wird genutzt werden, um die Grundausstattung der 27 Laborarbeitsplätze zu ergänzen. Unsere Schüler können ab der gehobenen Mittelstufe dort forschen und experimentieren wie Profis. So ist es beispielsweise möglich forensische Untersuchungen durchzuführen. Denn hier lassen sich genetische Fingerabdrücke erstellen, die in der Kriminalistik genutzt werden, um Täter zu überführen.

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Känguru-Tag der Mathematik: Warum Mathematik in der zunehmend digitalen Welt besonders wichtig ist

21. März. Der Känguru-Wettbewerb der Mathematik wird weltweit an diesem Tag durchgeführt. Ziel ist es, die Rechenkünste der Mädchen und Jungen aus den 5. bis 9. Klassen auf ihre Alltagstauglichkeit zu überprüfen. Insgesamt nahmen am Altenforst ca. 550 Schüler teil. Zusätzlich arbeiten die Schülerinnen und Schüler der Leistungskurse (Q1) parallel an altersgerechten Rechen- und Knobelaufgaben. Als ein besonderes Angebot hielt Stefan Hartmann von der Uni Bonn bei uns einen mathematischen Vortrag. Er zeigte auf, wie Mathematik genutzt werden kann, um besipielsweise Proesse in unserer digitalisierten Arbeitswelt zu optimieren.

Der Känguru-Wettbewerb ist ein mathematischer multiple-choice-Test für 6 Millionen Teilnehmer in fast 60 Ländern, der vom Verein Mathematikwettbewerb Känguru e.V. mit Sitz an der Humboldt-Universität zu Berlin dezentral durchgeführt wird. Das Besondere an diesem Wettbewerb ist, dass komplizierte Beweisführungen nicht erwartet werden. Vielmehr geht es darum Freude am mathematischen Denken zu wecken. Dies geschieht altersgerecht auf drei Schwierigkeitsebenen. Schon seit Jahren rechnen die Altenforster Schüler im Landesvergleich überdurchschnittlich erfolgreich.

Im Anschluss an den Wettbewerb hielt Stefan Hartmann, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hausdorff Center for Mathematics (HCM) der Universität Bonn, eine Vorlesung. Das Hausdorff-Zentrum in Bonn bündelt mathematische Spitzenforschung und interesssiert sich natürlich auch für Nachwuchsmathematiker. Als Wissenschaftler und zugleich Pressesprecher des HCM ist es ihm wichtig junge Talente im MINT-Bereich zu finden und zu fördern.

Titel seines einstündigen Vortrags war "Von Donuts, Nägeln, DHL und dem Haus vom Nikolaus - ein kleiner Ausflug in die Topologie und Diskrete Mathematik. In Wissenschaft und Technik versteht man unter "diskret" nicht etwa taktvoll, sondern unterscheidbar, d.h. ein Merkmal hat nur abzählbar viele Werte. Mit solchen Werten arbeitet die digitale Datenverarbeitung. Der digitale Wandel in unserer Lebens- und Arbeitswelt ist in aller Munde. Mit dem DigitalPakt Schule wollen Bund und Länder für eine bessere Ausstattung der Schulen mit digitater Technik sorgen. Welche Rolle spielt hier die Mathematik?

Mathematik ist eine zentrale Hilfswisssenschaft für die fortschreitende Digitalisierung. Ziel des Vortrags war es die Schüler dafür zu sensibilisieren, dass Mathematik Prozesse im zunehmend digitalen Alltag erfassen und optimieren kann. Beispielsweise ist es möglich mit Hilfe von der Berechnung von Flächen und wie man diese ineinander überführen kann, die optimale Auslieferungsroute für Paketdienste zu finden. Ein Studium der Mathematik eröffnet daher viele anwendungsbezogene Berufsfelder, an die Schüler oftmals gar nicht denken.

Die Zusammenarbeit zwischen der Universität und unserem Gymnasium läuft seit einigen Jahren sehr erfolgreich. Unsere Schülerschaft, die am Altenforst schon früh mit der Mathematik und ihren facettenreichen Anwendungsgebieten vertraut gemacht wird, erhält so auch frühzeitig Zukunfts- und Berufsperspektiven. Zugleich bringt sich das Bonner HCM für ambitionierte Jungmathematiker früh als spannender Ort für ein Studium ins Spiel.

Herausragende Erfolge in mathematischen Wettkämpfen sind schöne Höhepunkte eines breit angelegten Förderprogramms, an dem alle Schülerinnen und Schüler ausnahmslos teilnehmen dürfen.

Wir danken Stefan Hartmann für seinen anregenden Vortrag am Altenforst und erwarten gespannt die diesjährigen Ergebnisse des Wettbewerbs.

 

"We are the world, we are the children" - Altenforster Schüler erwanderten 21.799€ für gute Zwecke

18. März. Aula. Unsere Schüler laufen für Schüler in Afrika: Der Sponsored Walk 2018 brachte knapp 22.000€ ein. 11.000€ gehen an das Tumaini Waisenhaus in Mombasa, Kenia. Schulleiter Reinhard Schulte überreichte Dr. Bea Wiebe vom Förderverein Tumaini Waisenhaus Kenia e.V. im Beisein der Klassensprecher der 5. - 9. Klassen, einiger Klassenlehrer, unseres SV-Lehrers Uli Angert und Elternvertreter diese großzügige Spende. Ziel ist es das Waisenhaus für HIV-Waisen zu unterstützen, das 58 Kindern im Alter von 1 - 18 Jahren nicht nur ein neues Zuhause, sondern auch Zugang zu Medikamenten und Bildung bietet. 

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Diese hohe Summe wurde von vielen kleinen Füßen und in abertausend Schritten von unseren Schülerinnen und Schülern erwandert, als sie an einem regnerischen Septembermorgen im letzten Jahr den Sponsored Walk antraten. Zuvor hatten sie Sponsoren angeworben, die für jeden gelaufenen Kilometer eine feste Summe spenden würden. Es schien, als fiele der Lauf buchstäblich ins Wasser. Doch sie wanderten die Strecke von bis zu 17 km und kehrten triefend, aber zufrieden zurück.

Die andere Hälfte, knapp 11.000€, fließt in das neue Schülerforschungslabor. Unser stellvertretender Schulleiter Michael Funke, der das MINT-Leistungszentrum am Altenforst verantwortet, berichtete stolz von den Möglichkeiten dieses Lernortes. Bisher gebe es 27 Laborarbeitsplätze, die ab der Mittelstufe genutzt werden können. Im Labor sei es möglich molekulargenetische Experimente durchzuführen, beispielsweise das DNA-Fingerprinting in der Forensik. Klingt kompliziert, ist uns bekannt vom "tatort," wenn ein Täter aufgrund seines genetischen Fingerabdrucks überführt wird. Das Schülerforschungslabor mit seiner high-tech-Einrichtung ist ein Vorzeigeprojekt.

Unsere Schüler sind priviligiert. Aber sie sind nicht blind für die Not anderer. Denn ein anderes Bild zeigte Dr. Bea Wiebe, als sie alle Anwesenden zu einer virtuellen Reise nach Kenia einlud. Etwa 6.999 km Luftlinie von Troisdorf entfernt liegt Mombasa. Dennoch ist unsere Schule seit Jahren mit dem Tumaini Waisenhaus dort verbunden, das insbesondere HIV-Waisenkindern ein menschenwürdiges Leben ermöglicht.

Wir alle kennen die Zahlen: Schätzungsweise 3 - 4 Millionen Kinder allein in Kenia sind schon bei ihrer Geburt oder durch die Muttermilch mit HIV-infiziert worden. Das Virus schwächt die Immunabwehr so sehr, dass der Körper nicht mehr gegen Infektionen ankommen kann. "Eine HIV-Infektion ist therapierbar, aber nicht heilbar," erklärte Dr. Bea Wiebe. Den infizierten Kindern müssen Medikamente verabreicht werden, jeden Tag, jahrelang. Diese Medikamente seien in Kenia sogar kostenlos, werde aber nicht konsequent verabreicht. Doch werden die Kinder nicht behandelt, sterben sie im Alter von etwa 5 Jahren. 

"Tumaini" heißt Hoffnung.

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