
Über das reguläre Unterrichtsangebot eines Gymnasiums hinaus bietet das Gymnasium Zum Altenforst im Bereich der modernen Fremdsprachen und im Bereich des mathematisch-naturwissenschaftlichen Aufgabenfeldes besondere Vertiefungsmöglichkeiten. Diese beiden Schwerpunkte werden auch in das regionale Leistungszentrum einfließen, das gerade am Gymnasium Zum Altenforst aufgebaut wird.

Fast ist es schon eine kleine Tradition, dass wir, das GAT, am Lesewettbewerb Französisch an der Kaiserin-Augusta-Schule in Köln teilnehmen.
Seit 2019 werden zwei Schülerinnen bzw. Schüler ins Rennen geschickt, sodass zunächst eine schulinterne Vorauswahl getroffen wird. Nachdem bereits hier ein hohes Vorleseniveau an den Tag gelegt wurde, stand schließlich fest, dass Pia Stahl und Anouk Dekleermaeker die besondere Möglichkeit bekommen, die Schule in Köln zu vertreten.
Am 20. März war es dann so weit: mit jeweils einem vorbereiteten und mit Frau Kreikebaum geübtem Text im Rucksack, ging es morgens mit Begleitung von Frau Kretschmer nach Köln. In der Aula der Kaiserin-Augusta-Schule angekommen, wurden alle im offiziellen Rahmen herzlich willkommen geheißen. Unter anderem die bewegende Rede von Pr. Dr. Siepmann, Ehrenmitglied der Deutsch-Französischen Gesellschaft Köln, machte deutlich, dass es nicht darum gehe, jedes Accent perfekt zu betonen oder jede Nasalierung einwandfrei zu beherrschen, sondern dem Text eine Stimme zu verleihen, damit Geschichten zum Leben zu erwecken und seinen eigenen Charakter einzuhauchen. „Lektüren sind dazu da, sich selber dadurch besser zu verstehen“, machte er deutlich. Dass das Vorlesen gerade auf Französisch wichtig sei, blieb auch in den weiteren Worten nicht unerwähnt, denn Französisch verbinde Menschen und Länder.
Großer Erfolg für das GAT: Nori Dietzel, Kati Rizmanoski und Lukas Grinat aus der Jahrgangsstufe 9 haben beim diesjährigen Wettbewerb "Jugend Forscht” den zweiten Platz in der Kategorie Arbeitswelt erreicht.
Der Wettbewerb fand am 27.02.2026 in der Uni Bonn statt. Im Rahmen des Projekts mit dem Titel ,,Maß genommen - aber an wem?” beschäftigten sich die drei mit der Frage, ob digitale Blutdruckmessgeräte bei Frauen schlechter messen, als bei Männern.
Deshalb verglichen sie die Ergebnisse der digitalen Messgeräte mit Messungen, die mit einem klassischen manuellen Blutdruckmessgerät durchgeführt wurden. Ziel war es herauszufinden, ob es systematische Unterschiede zwischen den Messwerten bei Frauen und Männern gibt und ob mögliche Abweichungen auf die Bauweise oder Programmierung der Geräte zurückzuführen sein konnten.
Für zwei Tage lag das politische Zentrum Europas nicht in Brüssel, sondern mitten in Troisdorf
Beim EU-Planspiel 2026 am Gymnasium Zum Altenfrost diskutierte die Q1 über Asyl- und Migrationspolitik, schmieden politische Allianzen und lernten nebenbei, dass europäische Politik vor allem eins ist: kompliziert.
Am 25. und 26. Februar 2026 verwandelte sich die Aula des Gymnasiums Zum Altenforst in einen Ort europäischer Politik. Die gesamte Jahrgangsstufe Q1 nahm an einem zweitägigen Planspiel zur Asyl- und Migrationspolitik der Europäischen Union teil. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Friedrich-Ebert-Stiftung, deren Mentorinnen die Schülerinnen und Schüler durch die Simulation führten.
Zum Auftakt erhielten die Teilnehmenden zunächst einen interaktiven Einblick in die Grundlagen von Demokratie und die Funktionsweise der Europäischen Union. Anschließend wurden die Rollen ausgelost: Einige vertraten Mitgliedstaaten im Ministerrat, andere Parteien im Europäischen Parlament. Zusätzlich gab es Vertreter der EU-Kommission, Lobbygruppen sowie eine Pressegruppe, die das politische Geschehen begleitete.
Für viele bestand die Herausforderung darin, Positionen zu vertreten, die nicht unbedingt den eigenen Überzeugungen entsprachen. Doch genau das sorgte für einige der interessantesten Momente. Plötzlich mussten überzeugte Idealisten harte Grenzpolitik verteidigen, während andere sich als leidenschaftliche Verfechter der europäischen Solidarität wiederfanden. Dennoch zeigte sich schnell, dass zahlreiche Schülerinnen und Schüler in ihren Rollen aufgingen. In verschiedenen Räumen begannen intensive Verhandlungen, bei denen Argumente ausgetauscht, Allianzen geschmiedet und Kompromisse gesucht wurden.
Anlässlich des diesjährigen Safer Internet Days nahmen die Klassen der Jahrgangsstufe 8 an einer besonderen Aktion rund um das Thema KI teil. Mithilfe des Livestreams von Klicksafe sollten die Schülerinnen und Schüler für Chancen und Risiken von KI sensibilisiert werden.
Mit viel Einsatz organisierten Laura Canosa, Viktoria Rüßler, Stella tom Felde, Finja Jülich und Julia Fey die Veranstaltung im Vorfeld und übernahmen die Moderation in der Aula. Sie führten strukturiert durch die einzelnen Programmpunkte und unterstützten ihre Mitschülerinnen und Mitschüler während der gesamten Veranstaltung.
In Zusammenarbeit mit Klicksafe verfolgten die Klassen einen interaktiven Livestream in der Aula. Durch interaktive Umfragen und die Möglichkeit Fragen einzureichen, wurden die Schülerinnen und Schüler aktiv in das Geschehen eingebunden.
Die Klassen setzten sich in Kleingruppen kritisch mit dem Thema „KI and me“ auseinander. Diskutiert wurden unter anderem folgende Aspekte:
Im Anschluss an den Livestream diskutierten die Schülerinnen und Schüler im Klassenverband die zentrale Frage: „Kann KI dein Freund sein?“. Dabei kamen sie zu dem Ergebnis, dass KI zwar hilfreiche Informationen liefern und unterhaltsam sein kann, echte Freundschaft jedoch von Einfühlungsvermögen, Vertrauen und persönlichen Erfahrungen geprägt sei, die technische Systeme nur eingeschränkt nachbilden können.
Der Safer Internet Day an unserer Schule war ein großer Erfolg. Durch das engagierte Mitwirken der Medienscouts wurde der Tag lebendig, abwechslungsreich und nachhaltig gestaltet. Ein besonderer Dank geht zudem an die Technik-AG, die mit ihrem Einsatz im Hintergrund für eine professionelle technische Umsetzung sorgte.
Laura Canosa
Wenn Sterne Ohren hätten, würden sie vermutlich immer noch applaudieren: Unter dem Motto „Sternenzauber“ verwandelte sich unsere Aula beim diesjährigen Weihnachtskonzert in einen funkelnden Nachthimmel – mit musikalischen Sternschnuppen, strahlenden Sternbildern und jeder Menge Glanzmomenten.
Ein Stern konkurriert nicht mit anderen Sternen um ihn herum;
er leuchtet einfach.

Im Mittelpunkt standen natürlich die zahlreichen Solistinnen und Solisten, die mit beeindruckender Musikalität auftraten. Ob Gesang oder Instrumentalbeitrag – jeder Auftritt zeigte, wie viel Können, Mut und Übung in den Darbietungen steckte. Das Publikum dankte es mit begeistertem Applaus.
Letztes Schuljahr (2025/26) habe ich mein Auslandsjahr in den USA verbracht, genauer gesagt in Ohio. Ich war in einer ziemlich ländlichen Gegend platziert, also wirklich mitten im Nirgendwo. Meine Gastfamilie bestand aus meinen Gasteltern, ihrer elfjährigen Tochter und zwei Hunden. Wir wohnten in einem großen Haus mit Garten und ich hatte mein eigenes Zimmer. Besonders schön fand ich, dass meine kleine Gastschwester im selben Schulbezirk war wie ich. Sie ging damals in die Elementary School und ich war auf der High School in meinem Senior Year.
Meine High School war im Vergleich zum Altenforst sehr klein, nur ungefähr dreihundert Schüler. Trotzdem war der Zusammenhalt dort unglaublich stark. Am meisten beeindruckt hat mich der School Spirit. Jeden Freitagabend bis kurz vor Thanksgiving gab es Footballspiele und fast die ganze Schule war dort. Schüler, Lehrer, Eltern, einfach alle kamen zusammen und feuerten das Team an. Ich war Teil des Cheerleading Teams und auch im Dance Team, was für mich eine der schönsten Erfahrungen war. Es war toll zu sehen, wie viele sich freiwillig für ihre Schule einsetzen, einfach weil sie stolz darauf sind dazu zu gehören.
Natürlich war nicht alles immer leicht. Das Essen war eine große Umstellung, weil in Amerika vieles ganz anders ist. Viele Familien kochen kaum, sondern holen fertiges Essen oder Fast Food. Zum Glück hat meine Gastfamilie meistens gekocht, aber trotzdem war es für mich anfangs schwierig, weil ich beim Essen etwas wählerisch bin. Außerdem hatte ich kein eigenes Auto und ohne Auto kommt man dort kaum irgendwohin. Öffentliche Verkehrsmittel gibt es fast gar nicht und zu Fuß gehen ist auch keine Option, weil es keine richtigen Wege gibt. Das hat mich am Anfang echt gestört, denn in Troisdorf kann man einfach in den Bus steigen oder mit der Bahn fahren, wenn man etwas unternehmen will.
Das Dorf, in dem ich gelebt habe, war außerdem sehr konservativ und stark republikanisch geprägt. Das war für mich manchmal ungewohnt, weil viele Menschen dort sehr feste Ansichten hatten, die sich oft von meinen unterschieden. Man konnte daran nichts ändern und ich habe gelernt, einfach respektvoll damit umzugehen. Trotzdem war es interessant zu sehen, wie unterschiedlich Menschen in verschiedenen Teilen der Welt denken.
Ein echtes Highlight waren meine Orientation Days in New York am Anfang des Jahres. Ich war dort mit vielen anderen Austauschschülern aus verschiedenen Ländern und wir haben gemeinsam in einem Hotel übernachtet, die Stadt erkundet und unvergessliche Momente erlebt. Diese Tage waren für mich der perfekte Start in mein Jahr.
Auch wenn mein Ort in Ohio sehr ruhig war und ich mich manchmal etwas eingeschränkt gefühlt habe, habe ich unglaublich viel gelernt. Ich bin selbstständiger geworden, habe gelernt mich an Neues anzupassen und offener zu sein. Es war ein
Jahr voller Höhen und Tiefen, aber genau das hat es so besonders gemacht. Ich würde jedem empfehlen so ein Jahr zu machen. Egal, ob man in einer großen Stadt lebt oder in einem kleinen Dorf, man wächst daran und lernt fürs Leben.
- Alisa Schultais :)
Wie kann eine demokratische Kultur gestärkt werden, in der Meinungsverschiedenheiten durch sachlichen Austausch und überzeugende Argumente geklärt werden – und nicht durch Vereinfachungen, Lautstärke oder Stammtischparolen?
Das Gymnasium Zum Altenforst setzt hier ein klares Zeichen und beteiligt sich auch in diesem Jahr am Wettbewerb Jugend debattiert. Am Mittwoch, dem 4. Februar 2025, fand dazu der vierte Schulwettbewerb statt. Debattiert wurde die Streitfrage: „Soll es einen alljährlichen Schüleraustausch zwischen alten und neuen Bundesländern geben?“
Für die Pro-Seite traten Eva Cepoi und Jan Bühler (beide Q1) an. Die Contra-Position vertraten Aleksander Ostrowski (EF) sowie Salma Nuhu (Q1), die kurzfristig und außer Konkurrenz eingesprungen war.
Im Zentrum der Debatte stand zunächst die Frage der Finanzierung. Die Contra-Seite argumentierte, dass ein solcher Austausch möglicherweise auf Kosten deutlich attraktiverer Auslandsaufenthalte gehen und entsprechende Fördermittel umverteilt werden müssten. Darüber hinaus wurde die Sinnhaftigkeit der Maßnahme grundsätzlich hinterfragt: Ein Austausch zwischen Ost und West könne bestehende Unterschiede eher betonen als abbauen und so neue Trennlinien schaffen.
Demgegenüber hob die Pro-Seite die Bedeutung der Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte hervor. Ein regelmäßiger Austausch biete die Chance zum Perspektivwechsel und könne langfristig zu mehr gegenseitigem Verständnis beitragen – und damit dazu, vermeintliche Gegensätze zwischen „Ossis“ und „Wessis“ zu überwinden.
Die Jury, bestehend aus Frau van Baal, Herrn von Schlichting, Frau Jodl sowie der frisch ausgebildeten Jurorin Ivana Kautz (Q1), stand anschließend vor der anspruchsvollen Aufgabe, eine Entscheidung zu treffen. Am Ende fiel diese knapp aus: Jan Bühler ging als Schulsieger hervor, Eva Cepoi belegte den zweiten Platz. Beide werden das Gymnasium Zum Altenforst beim Regionalwettbewerb in Bonn vertreten.
Das GAT gratuliert herzlich und bedankt sich bei allen Teilnehmer*innen für ihr Engagement, ihre Spontaneität und ihren Beitrag zu einer lebendigen Debattenkultur.
Das Schulministerium hat mitgeteilt, dass alle Schule den Landes NRW morgen, 12.01.2026 wegen Unwetter (Eisglätte) geschlossen bleiben und Distanzunterricht angeordnet ist (https://www.schulministerium.nrw/).
Bitte schicken Sie Ihre Kinder morgen nicht zur Schule, eine Notbetreuung ist nicht eingerichtet.
Der Unterricht findet auf Distanz statt, d.h. die Lehrkäfte entscheiden, ob Videokonferenzen stattfinden oder z.B. Lernaufgaben gestellt werden. Klassenarbeiten finden morgen nicht statt.
Unsere Handlettering-AG hat dieses Jahr wieder an der Aktion "Post mit Herz" teilgenommen, um Bewohner:innen in der Adventszeit eine besondere Freude zu machen!
Mit viel Liebe, Kreativität und kalligrafischem Geschick gestalteten die Schüler:innen individuelle Weihnachtskarten. Diese kleinen Kunstwerke wurden anschließend an das Johanniter-Stift in Berlin geschickt, um den Senior:innen dort liebe Grüße und festliche Stimmung zu übermitteln.
Wir freuen uns, dass wir mit unserer Handlettering-Kunst ein wenig Licht und Wärme verbreiten konnten!