Mein Auslandsjahr in Ohio

Letztes Schuljahr (2025/26) habe ich mein Auslandsjahr in den USA verbracht, genauer gesagt in Ohio. Ich war in einer ziemlich ländlichen Gegend platziert, also wirklich mitten im Nirgendwo. Meine Gastfamilie bestand aus meinen Gasteltern, ihrer elfjährigen Tochter und zwei Hunden. Wir wohnten in einem großen Haus mit Garten und ich hatte mein eigenes Zimmer. Besonders schön fand ich, dass meine kleine Gastschwester im selben Schulbezirk war wie ich. Sie ging damals in die Elementary School und ich war auf der High School in meinem Senior Year.

Austausch Ohio 3Meine High School war im Vergleich zum Altenforst sehr klein, nur ungefähr dreihundert Schüler. Trotzdem war der Zusammenhalt dort unglaublich stark. Am meisten beeindruckt hat mich der School Spirit. Jeden Freitagabend bis kurz vor Thanksgiving gab es Footballspiele und fast die ganze Schule war dort. Schüler, Lehrer, Eltern, einfach alle kamen zusammen und feuerten das Team an. Ich war Teil des Cheerleading Teams und auch im Dance Team, was für mich eine der schönsten Erfahrungen war. Es war toll zu sehen, wie viele sich freiwillig für ihre Schule einsetzen, einfach weil sie stolz darauf sind dazu zu gehören.

Natürlich war nicht alles immer leicht. Das Essen war eine große Umstellung, weil in Amerika vieles ganz anders ist. Viele Familien kochen kaum, sondern holen fertiges Essen oder Fast Food. Zum Glück hat meine Gastfamilie meistens gekocht, aber trotzdem war es für mich anfangs schwierig, weil ich beim Essen etwas wählerisch bin. Außerdem hatte ich kein eigenes Auto und ohne Auto kommt man dort kaum irgendwohin. Öffentliche Verkehrsmittel gibt es fast gar nicht und zu Fuß gehen ist auch keine Option, weil es keine richtigen Wege gibt. Das hat mich am Anfang echt gestört, denn in Troisdorf kann man einfach in den Bus steigen oder mit der Bahn fahren, wenn man etwas unternehmen will.

Das Dorf, in dem ich gelebt habe, war außerdem sehr konservativ und stark republikanisch geprägt. Das war für mich manchmal ungewohnt, weil viele Menschen dort sehr feste Ansichten hatten, die sich oft von meinen unterschieden. Man konnte daran nichts ändern und ich habe gelernt, einfach respektvoll damit umzugehen. Trotzdem war es interessant zu sehen, wie unterschiedlich Menschen in verschiedenen Teilen der Welt denken.

Ein echtes Highlight waren meine Orientation Days in New York am Anfang des Jahres. Ich war dort mit vielen anderen Austauschschülern aus verschiedenen Ländern und wir haben gemeinsam in einem Hotel übernachtet, die Stadt erkundet und unvergessliche Momente erlebt. Diese Tage waren für mich der perfekte Start in mein Jahr.

Auch wenn mein Ort in Ohio sehr ruhig war und ich mich manchmal etwas eingeschränkt gefühlt habe, habe ich unglaublich viel gelernt. Ich bin selbstständiger geworden, habe gelernt mich an Neues anzupassen und offener zu sein. Es war ein

Jahr voller Höhen und Tiefen, aber genau das hat es so besonders gemacht. Ich würde jedem empfehlen so ein Jahr zu machen. Egal, ob man in einer großen Stadt lebt oder in einem kleinen Dorf, man wächst daran und lernt fürs Leben.

- Alisa Schultais :)

Austausch Ohio 2

Kommende Termine

03. März 2026;

Leko 13:30 - 16:00
04. März 2026;

Schulpflegschaft
05. März 2026;

Infoabend 10 SII
06. März 2026;

8 VERA D
09. März 2026;

8 VERA E
09. März 2026;

Schülerrat

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